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Was ist der Unterschied zwischen MDR und herkömmlichen Antiviren-Programmen

Wenn es um IT-Sicherheit geht, ist eine der möglichen Lösungen, die von Unternehmen in Betracht gezogen werden, die Installation eines herkömmlichen Antivirus-Programms. Weniger bekannt ist MDR, Managed Detection & Response, welches mehrere Technologien zum Schutz von Unternehmensnetzen kombiniert.
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Was ist der Unterschied zwischen MDR und herkömmlichen Antiviren-Programmen

In einem Markt, der eine zunehmende Digitalisierung der Unternehmen fordert, werden die Bedrohungen für die IT-Sicherheit immer häufiger und ausgefeilter. Unternehmensdaten und -informationen sind zunehmend gefährdet, und die IT-Infrastrukturen sind nicht immer in der Lage mit immer professionelleren Hackern und Organisationen fertig zu werden. Galt bis vor einigen Jahren die Wahl eines Virenschutzes für das Computernetz des Unternehmens als ausreichendes Bollwerk, um die größten Sicherheitsangriffe abzuwehren, so muss man heute die Evolution der IT-Technologien berücksichtigen sowie die Notwendigkeit, sich mit differenzierteren und komplexeren Werkzeugen bzw. Diensten wie dem MDR auszustatten, welche wirksam und schnell agieren.

Was bedeutet MDR und Funktionalität

MDR steht für Managed Detection and Response und für verwaltete Dienste, um Bedrohungen der IT-Unternehmensinfrastruktur rund um die Uhr zu überwachen, unerwünschte Ereignisse zu erkennen, zu entschärfen und auf Vorfälle zu reagieren. Die MDR-Dienste sind das Ergebnis einer Kombination aus auf Host- und Netzwerkebene implementierten Technologien, fortschrittlicher Analytik, spezialisierten Systemen der künstlichen Intelligenz und Fachwissen von IT-Sicherheitsexperten.

Die MDR-Dienste überwachen alle Ereignisse in der zu beobachtenden Umgebung und konzentrieren sich dabei auf alle Hinweise, die auf bevorstehende Angriffe und Vorfälle hinweisen, die versuchen Unternehmensdaten zu erreichen, zu verändern oder sie dem Unternehmen zu entziehen.
Bei einer erkannten Bedrohung rekonstruiert das MDR-Team, anhand der verwendeten Technologiesysteme, den Prozessverlauf und die Ereigniskette, um das Ausmaß der Bedrohung zu bestimmen und dem angegriffenen Unternehmen schnelle Warnmeldungen zusammen mit Handlungsempfehlungen als Reaktion auf das Ereignis zu geben.
Häufig wird der MDR-Dienst in Verbindung mit anderen Lösungen angeboten, um eine umfassende Erkennung von, bzw. Reaktion auf eine Bedrohung zu bieten. Dazu gehören SIEM, Security Information and Event Management, NTA, Network Traffic Analysis, und IDS, Intrusion Detection System.

MDR und herkömmliches Antivirus - die Unterschiede

Das herkömmliche Antivirenprogramm ist das bekannteste und am häufigsten verwendete Computersicherheitstool für Unternehmen und Business-Kunden. Es handelt sich um ein Programm, das Viren und Malware aufspüren und stoppen oder entfernen soll. Zu diesem Zweck prüft und scannt es Dateien und gleicht sie mit der Datenbank schädlicher Dateien ab, mit welcher es programmiert ist. Wenn das Antivirenprogramm eine als schädlich eingestufte Datei erkennt, verhindert es dessen Ausführung. Oft reicht dieses Verfahren jedoch nicht aus, um schädliche Dateien zu erkennen und ihre Ausführung zu blockieren. Täglich kommt eine Vielzahl an Viren und Malware hinzu, die den Schutzwall der Antivirenprogramme umgehen können, weil sie z.B. wandelbar sind, wie etwa im Fall von polymorpher Malware. Darüber hinaus führen Hacker und Organisationen zunehmend gezielte Angriffe durch, die nicht mehr nur auf Malware-Dateien basieren, so etwa Ransomware- oder fileless-Attacken.

Im Gegensatz zur Virenbekämpfung ist das MDR in verschiedene Phasen und Tätigkeitsbereiche unterteilt.

  • Managed: Die Dienste sind in einer ausgelagerten Plattform organisiert und bieten eine technologische Lösung, die anhand neuester Technologien wie künstlicher Intelligenz und Machine Learning in der Lage ist, Informationen von Geräten der IT-Unternehmensinfrastruktur zu erfassen und auf Ereignisse zu überprüfen;
  • Detection: Dies ist die stets operative Analysephase, einsatzbereit um Anomalien abzufangen bzw. auf sie zu reagieren, mit Hilfe von technologischen Tools und Software sowie durch direktes Eingreifen der Experten des Security-Teams;
  • Response: Dies ist die Phase, in der durch Sicherheitsanalysen auf festgestellte Angriffe reagiert wird. In Absprache mit dem Unternehmen werden Maßnahmen festgelegt den Angriff einzuschränken und das Problem in kürzester Zeit zu lösen, um eventuelle Schäden umgehend einzudämmen.

MDR und EDR – die Unterschiede

EDR steht für Endpoint Detection and Response. EDR konzentriert sich auf die Verhaltens-Analyse von Workstations. Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz wird das IT-Team des Unternehmens auf verdächtiges Verhalten aufmerksam gemacht, so dass es prüfen kann, ob die von einem Unternehmensgerät, z. B. einem PC ausgeführten Aktivitäten sinnvoll sind. Während MDR also das gesamte Netzwerk und die darin stattfindenden Aktivitäten untersucht, konzentriert sich EDR auf die Aktivitäten von Geräten wie Servern, Laptops und POS-Systemen und erkennt alle Bedrohungen, die die Vorhersage- und Präventionsphase überwunden haben und tatsächlich auf den Geräten aktiv sind.

MDR, das Angebot von ACS

Geräte, die mit dem Unternehmensnetz verbunden sind, sind täglich Cyberangriffen durch Viren und Hacker ausgesetzt. Der MDR-Dienst ist derzeit die wirksamste Maßnahme, die gegen Bedrohungen und Überfall-Versuchen eingesetzt werden kann. Deshalb haben wir bei ACS ein Team von erfahrenen Sicherheitsexperten sowie modernste Technologie zusammengestellt, um Unternehmen und Betrieben den umfassendsten Managed Detection & Response Service zu bieten. Durch diesen Dienst werden externe Bedrohungen schnell abgewehrt, indem er umgehend auf den Angriff reagiert.
An der Basis unseres MDR-Dienstes stehen die Kompetenzen eines erfahrenen und spezialisierten Cybersecurity-Teams. Ergänzt werden diese durch ein hochmodernes EDR-Produkt und ein zentrales Kontrollpanel, welches den Schutz der endpoints verwalten und überwachen kann. Nach der Installation analysiert die Software das Verhalten der endpoints mit Hilfe von Behavior Analysis Algorithmen und blockiert abnormale Ereignisse, indem sie diese an die Verwaltungsplattform meldet. Die ACS-Experten analysieren also die Ereignisse, stufen sie in Bezug auf das Risiko ein und planen die erforderlichen Interventionen. Die ständige Überwachung des IT-Systems durch unser Team ermöglicht, im Vergleich zu klassischen Antivirenprogrammen, eine schnellere Reaktion auf Angriffe und garantiert Effizienz und Zuverlässigkeit für Unternehmen und Betriebe.

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