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ACS & INFOMINDS wünschen Ihnen Schöne Festtage!

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BESTE WÜNSCHE VON UNSEREM TEAM

Sehen Sie sich die Videobotschaften unseres Managements an!

Wir möchten die Technologie nützen, um Ihnen einen persönlichen Gruß zu übermitteln und Ihnen ein frohes Fest zu wünschen!

Martin Plunger
Martin Plunger

Founder & CEO - ACS

Eine bessere Zukunft schenken.

Ein Projekt wird wahr!

ACS & INFOMINDS - Für eine bessere Zukunft

Weihnachten ist eine besondere Gelegenheit, um jungen Menschen aus benachteiligteren Teilen der Erde eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen!

Aus diesem Grund möchten wir Sie wissen lassen, dass ACS und INFOMINDS, gemeinsam mit Angestellten und Kunden, diesem vor einigen Jahren begonnenen Wohltätigkeitsprojekt Kontinuität geben wollen.

DAS PROJEKT

Äthiopien, St. Anthony TVET College in Emdibir, Region Gurage

Bildung für ein eigenständiges Leben.

Diesem vor mehreren Jahren gemeinsam mit den Südtiroler Ärzten für die Welt gestarteten Wohltätigkeitsprojekt Kontinuität zu verleihen, bedeutet uns viel. Denn dadurch ist es möglich den besten Erfolg zu garantieren und ein zunehmend solides Fundament für die Zukunft vieler Mädchen und Jungen des St. Anthony College TVET in Äthiopien zu legen.

Das St. Anthony TVET College.

Die Berufsschule zur Ausbildung von jungen Menschen im ländlichen Äthiopien wurde im Jahr 2013 von der Diözese in Emdibir in der Provinz Gurage, 191 km südlich von Addis Abeba, gegründet. Der Bau einer neuen Metallwerkstatt, einer Bibliothek und eines Schülerheims, in welchem Schülerinnen aus entlegenen Dörfern untergebracht werden, um die Schule regelmäßig besuchen zu können, wurde vor kurzem fertiggestellt. Die Finanzierung hat der Verein in Zusammenarbeit mit dem 5 Promillefond und der Aut. Region Trentino Südtirol übernommen.

Warum?

Sie haben die 10. Klasse geschafft, doch zu einer Aufnahme in die Universität reichte der Notendurchschnitt doch nicht aus. Braucht er auch nicht, denn durch die Erlernung eines Berufs haben derzeit 170 Studenten die Möglichkeit, ein Handwerk und einen Beruf zu erlernen.

Professionalisierung

*Bauwesen, Metall- und Textilverarbeitung, Computerlehre* und seit einem Jahr auch *Elektrolehre* sind die angebotenen fünf Fachrichtungen, welche bis zur 3. Ausbildungsstufe angeboten werden. Zudem verfügt die Berufsschule über eine gut ausgestattete Tischler Werkstatt, welche jedoch nicht Teil der Ausbildung ist. Die Einnahmen aus dem Verkauf der hergestellten Möbel decken einen kleinen Teil der laufenden Schulspesen ab.

Die Berufsschule und das Corona-Virus.

Die Berufsschule konnte während der letzten Jahre eine starke Zunahme der Neueinschreibungen verzeichnen. **Die große Nachfrage nach Computerkursen**, die Anfrage der lokalen Regierung, alle Fachbereiche auf das 4. Level zu erhöhen und die Einführung der neuen Fachrichtung für Elektriker, erfordern eine Erweiterung der Schule und den Bau von zusätzlichen Klassenräumen. Aufgrund der Corona Maßnahmen sind viele junge Tagelöhner aus Addis Abeba und dem Ausland vertrieben worden. Jene, die in ihr Heimatdorf in der Region Gurage zurückkehren, haben durch die Berufsschule die Chance auf eine Ausbildung und Neuorientierung für ihr Leben.

Vom Studenten zum erfolgreichen Handwerker.

Die Geschichte von Endale Kdir und Aklilu.

Wo die Drei von der Werkstatt ihr Talent entdeckten.

Studieren ist nicht alles. Darum sind Endale, Kdir und Aklilu in Äthiopien erfolgreiche Handwerker geworden.

Sie kennen sich, seit sie Kinder waren. Heute sind sie drei junge Männer, deren Traum geplatzt ist, um gemeinsamen Plänen Platz zu machen. Endale Tsifaye ist 23, Kdir Ahimed und Aklili Kore sind 24. Sie stammen aus dem gleichen Dorf: Forohona im Südwesten Äthiopiens, genauer in der Region Gurage und sieben Kilometer von der Stadt Embidir entfernt. Endale, Kdir und Aklilu haben die Oberschule in Emdibir besucht. 2017 versuchten sie den Aufnahmetest an die Universität. Leider hatten alle drei Pech und fielen durch. Es startete Plan B und der Entschluss, am TVET College in Emdibir ein Handwerk zu erlernen. Drei Jahre dauerte die Ausbildung im Metallfach. In dieser Zeit beobachteten sie, was sie aneinander hatten, und entdeckten, wie gut sich ihre Fähigkeiten ergänzten. Als sie den Abschluss in der Tasche hatten, fragten sie sich: Sollten sie wirklich einen Job suchen? War es nicht besser, sich selber einen Job zu geben? Selbstständig zu sein? Vielleicht sogar gemeinsam?

Der Beginn eines Traums.

Der Beginn eines Traums.

Die Bank fand die Idee mutig und machbar. Sie lieh Endale, Kdir und Aklilu Geld, damit diese als Start-up in Emdibir Maschinen kaufen und eine Werkstatt einrichten konnten. In der Stadt leben 4.000 Menschen, und es sieht aus, als hätten alle auf die drei Handwerker aus Forohona gewartet. Endale, Kdir und Aklilu sind tüchtig. Im Augenblick stellen sie vor allem Türen, Fenster und Möbel her. Ihr Ruf ist gut, ihre Arbeit wird weiterempfohlen. Den Kredit der Bank haben sie bereits zurückgezahlt, die ersten wirtschaftlichen Gewinne machen sich bemerkbar. Bis jetzt hat keiner der drei bereut, die Universität verpasst zu haben.

Gut gemacht, Jungs, weiter so!